Art.-Nr. 121906

Landsknecht Hellebarde

Stangenwaffe aus der Frühen Neuzeit

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Die Hellebarde verbreitete sich seit dem 14. Jahrhundert als Infanteriewaffe in ganz Europa. Die Kombination der Eigenschaften von Speer und Axt machte sie enorm effektiv: Mit der langen Spitze konnte der Träger wie mit einem Speer zustoßen, mit dem Beil (auch "Barte" genannt) zuschlagen wie mit einer Zweihandaxt, und der Haken auf der Rückseite erlaubte es, berittene Gegner vom Pferd zu ziehen. Lange Stahlzungen an den Seiten der Stange, sogenannte Schaftfedern, verankerten den Hellebardenkopf fest auf dem Schaft und dienten außerdem zum Parieren feindlicher Hiebe.

Besonders effektiv war die Hellebarde im Masseneinsatz in Reih und Glied. Die deutschen Landsknechte, berüchtigte Söldner des späten 15. Jahrhunderts, setzten besonders fähige Kämpfer mit Hellebarden in der ersten Schlachtreihe ein. Hinter diesen "Doppelsöldnern", die so genannt wurden, weil sie den doppelten Sold bekamen, standen Landsknechte mit langen Spießen, die dem Gegner durch die Lücken hindurch zusätzlich zusetzten.

Unsere Landsknecht Hellebarde ist nach dem Vorbild einer Originalwaffe aus einer Privatsammlung aus gehärtetem Karbonstahl und fein gemasertem Hartholz gefertigt. Die Barte ist mit einem kreuzförmigen Loch verziert und verfügt über einen ca. 12,5 cm langen Haken auf der Rückseite. Der abgerundet quadratische Querschnitt des Schafts sorgte im Feld dafür, dass die Barte im Eifer des Gefechts nicht zur Seite gedreht werden konnte. Am unteren Ende des Schafts ist eine stählerne Manschette befestigt.

  • Gesamtlänge: 173 cm
  • Gewicht: 2,4 kg

  • Landsknecht Hellebarde einteilig

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