Art.-Nr. 120297
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Als günstige und sowohl schnell als auch leicht herzustellende Art der Bewaffnung fand diese Axt bei den Franken im 5. und 6. Jahrhundert starke Verbreitung.
Für gewöhnlich wurde die Franziska dem Feind aus ca. 10 Metern Entfernung entgegen geschleudert, erst dann kamen die Schwerter und Schilde zum Einsatz. Dank des Blattes aus solidem Stahl kann ein Treffer verheerende Verletzungen verursachen, das haben neuzeitliche Untersuchungen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Der gerade, aus Hartholz gefertigte Schaft ist leicht gehalten, damit die maximale kinetische Energie eines Wurftreffers am Kopf der Axt anliegt. Nicht zuletzt aufgrund der Franziska waren die Franken gefürchtete Krieger.